Wenn Sie bei Google nach „Website erstellen lassen“ suchen, finden Sie Angebote für 199 Euro genauso wie für 12.000 Euro. Beide behaupten, professionell zu sein. Beide können nicht gleichzeitig recht haben.
In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie sich die Preise zusammensetzen, wo die Unterschiede wirklich liegen und was Sie für Ihr Geld erwarten dürfen. Keine Marketingversprechen, nur eine ehrliche Einschätzung aus der Praxis.
Die drei Kategorien: Baukasten, Freelancer, Agentur
Grob lassen sich Website-Angebote in drei Kategorien einteilen:
Baukästen (Wix, Squarespace, Jimdo): 0 bis 500 Euro/Jahr
Baukästen sind verlockend günstig. Sie zahlen monatlich 10 bis 30 Euro und haben eine fertige Website. Das klingt gut, bis Sie merken, dass Sie die Seite nicht wirklich besitzen: Hören Sie auf zu zahlen, ist sie weg. Die SEO-Möglichkeiten sind stark eingeschränkt, das Design bleibt im Rahmen der vorgegebenen Templates, und wenn Ihr Unternehmen wächst, stoßen Sie schnell an Grenzen.
Für ein privates Hobby-Projekt ist ein Baukasten in Ordnung. Für ein Unternehmen, das online gefunden werden will, ist es in den meisten Fällen die falsche Wahl.
Freelancer: 800 bis 3.000 Euro (einmalig)
Ein guter Freelancer kann qualitativ hervorragende Arbeit abliefern, oft zu günstigeren Preisen als eine Agentur. Der Nachteil: Sie arbeiten mit einer Einzelperson. Ist diese krank, beschäftigt oder wechselt sie den Job, stehen Sie ohne Ansprechpartner da. Die Qualität schwankt stark, und Support nach dem Launch ist nicht immer garantiert.
Agentur: 2.500 bis 15.000 Euro und mehr (einmalig)
Eine professionelle Webdesign-Agentur bringt ein Team, klare Prozesse und Verantwortlichkeit mit. Sie erhalten nicht nur eine fertige Website, sondern auch strategische Beratung, technische Umsetzung und Support. Der Preis spiegelt das wider.
Was kostet eine professionelle Website bei einer Agentur konkret?
Bei Webagentur Friedrich arbeiten wir mit transparenten Festpreisen. Keine Überraschungen, kein Stundensatz, der sich aufaddiert:
- Landing Page (2.500 Euro): Eine professionelle Seite mit klarer Botschaft, Kontaktformular, mobilem Design und SEO-Grundlagen. Ideal für Handwerker, Coaches und Dienstleister, die online gefunden werden wollen.
- Business-Website (3.500 Euro): 4 Seiten (Start, Leistungen, Über Uns, Kontakt), weitere auf Anfrage, Portfolio, Testimonials, Blog-Funktion und vollständiges SEO-Komplettpaket. Die komplette digitale Visitenkarte für wachsende Unternehmen.
Beide Pakete enthalten: professionelle Texterstellung, individuelles Design, Domain und Hosting im ersten Jahr, SSL-Zertifikat und Einrichtung auf WordPress. Was Sie am Ende haben, ist Ihre Website. Sie gehört Ihnen.
Schauen Sie sich gern an, was wir bisher für unsere Kunden gebaut haben.
Was treibt den Preis nach oben?
Die Grundpreise gelten für Standard-Projekte. In bestimmten Situationen steigen die Kosten, und das hat seine Berechtigung:
- Online-Shop: WooCommerce-Shops beginnen bei ca. 3.000 Euro zusätzlich, je nach Anzahl der Produkte, Zahlungsdienstleister und Lageranbindung.
- Individuelle Funktionen: Terminbuchung, Mitgliederbereich, Kundenportale. Jede Sonderfunktion kostet Entwicklungszeit.
- Content-Erstellung: Müssen alle Texte von Grund auf geschrieben, Fotos professionell aufgenommen oder Grafiken erstellt werden, addiert sich das.
- SEO-Kampagne: Die einmalige technische SEO-Einrichtung ist inklusive. Laufende SEO-Arbeit (Linkaufbau, monatliches Reporting, Texte) ist ein eigenständiges Modul.
Warum der billigste Anbieter oft am teuersten kommt
Wir erleben es regelmäßig: Kunden kommen zu uns, weil ein anderer Anbieter eine vermeintlich günstige Website gebaut hat, die weder geladen wird noch in Google auftaucht. Schlechte Ladezeiten, fehlende mobile Optimierung, kein SSL-Zertifikat. Die Website kostet dann das Zweifache, weil sie komplett neu gemacht werden muss.
Eine professionelle Website ist keine Ausgabe. Sie ist eine Investition. Wenn ein neuer Kunde, den Sie über Ihre Website gewonnen haben, Ihnen 2.000 Euro Umsatz bringt, hat sich die Website nach zwei bis drei Neukunden amortisiert. Bei einer Handwerksfirma mit 80 Euro Stundensatz braucht es dafür nicht viele Aufträge.
Was bekommen Sie wirklich für 2.500 Euro?
Konkret, am Beispiel unserer Arbeit für Tennisbase Mittelhessen in Wettenberg:
- Klare Struktur: Leistungen, Spielerprofile, Kursübersicht, Kontakt
- Mobiles Design, das auf jedem Gerät funktioniert
- Ladezeit unter 2 Sekunden
- Google-Optimierung: strukturierte Daten, Meta-Tags, lokale SEO-Einrichtung
- Kontaktformular mit automatischer Bestätigungs-E-Mail
Das Ergebnis: Die Website erscheint heute auf Seite 1 bei Google für relevante Suchanfragen in der Region. Neue Mitglieder melden sich über das Kontaktformular an.
Unsere Empfehlung: So gehen Sie vor
Wenn Sie eine neue Website planen, empfehlen wir folgendes Vorgehen:
- Definieren Sie Ihr Ziel: Wollen Sie gefunden werden, Anfragen generieren oder online verkaufen?
- Setzen Sie ein realistisches Budget: Zwischen 2.500 und 5.000 Euro erhalten Sie bei einer guten Agentur eine Website, die wirklich funktioniert.
- Fragen Sie nach Referenzen: Jede seriöse Agentur zeigt Ihnen echte Projekte, keine Stockfoto-Demos.
- Achten Sie auf den Support nach dem Launch: Wer baut Ihnen die Website, wenn sich etwas ändert?
Fazit
Eine professionelle Website kostet zwischen 2.500 und 5.000 Euro, wenn Sie sie von einer spezialisierten Agentur erstellen lassen. Günstigere Angebote haben ihren Preis: fehlende SEO-Grundlagen, eingeschränkte Flexibilität oder mangelnder Support.
Wenn Sie wissen wollen, was eine Website für Ihr Unternehmen kosten würde und was sie Ihnen bringen kann, sprechen Sie uns an. Kostenloses Erstgespräch buchen und in 30 Minuten erhalten Sie eine klare Einschätzung.
Mehr zu unseren Leistungen und transparenten Festpreisen finden Sie hier.