Öffnen Sie gerade diesen Artikel auf Ihrem Smartphone? Dann sind Sie nicht allein. Mehr als 60 Prozent aller Google-Suchanfragen kommen heute von mobilen Geräten. Bei vielen lokalen Suchanfragen wie „Restaurant in der Nähe“ oder „Klempner Gießen“ liegt der Anteil sogar noch höher.
Was das für Ihre Website bedeutet: Wenn sie auf dem Handy schlecht aussieht oder sich schlecht bedienen lässt, verlieren Sie mehr als die Hälfte Ihrer potenziellen Kunden noch bevor sie Ihre Leistungen gelesen haben.
Was Mobile-First bedeutet
Mobile-First ist kein Design-Trend, sondern eine Grundhaltung: Statt eine Desktop-Website zu bauen und sie nachträglich für Handys anzupassen, beginnt man mit der mobilen Version. Der Desktop-Auftritt baut darauf auf.
Das klingt nach einem technischen Detail, hat aber große praktische Auswirkungen. Eine mobile-first konzipierte Website ist in der Regel schneller, übersichtlicher und besser bedienbar als eine, die nachträglich „responsive gemacht“ wurde.
Was Google mit Ihrer Website macht
Seit 2019 nutzt Google den sogenannten „Mobile-First-Index“. Das bedeutet: Google bewertet Ihre Website so, wie sie auf einem Smartphone aussieht und funktioniert. Nicht die Desktop-Version. Die mobile Darstellung ist der Maßstab für Ihr Google-Ranking.
Wenn Ihre Website auf dem Handy langsam lädt, Text zu klein ist zum Lesen oder Buttons zu eng gesetzt sind, wirkt sich das direkt auf Ihre Position in den Suchergebnissen aus. Eine Desktop-Website, die mobil nicht funktioniert, hat es bei Google heute strukturell schwer.
Fünf Zeichen, dass Ihre Website nicht mobile-ready ist
- Man muss hineinzoomen, um Text zu lesen. Text unter 16 Pixel ist auf Handy-Displays kaum lesbar.
- Buttons sind zu klein zum Antippen. Wer mit dem Finger klickt statt mit einer Maus, braucht größere Touch-Targets.
- Die Seite scrollt horizontal. Inhalte, die über den Bildschirmrand hinausgehen, sind ein zuverlässiges Zeichen für fehlende mobile Optimierung.
- Die Ladezeit auf Mobilfunk ist länger als 3 Sekunden. Bei mehr als 3 Sekunden verlassen über 50 Prozent der Besucher die Seite wieder.
- Das Menü ist auf dem Handy kaum bedienbar. Desktop-Navigationen mit vielen Einträgen funktionieren auf kleinen Bildschirmen oft nicht.
Was eine mobile-optimierte Website können muss
Eine gute mobile Website ist nicht einfach eine verkleinerte Desktop-Seite. Sie denkt die Nutzererfahrung auf dem Handy konsequent durch:
- Telefonnummer direkt anrufbar: Auf einem Handy sollte ein Klick auf die Telefonnummer sofort den Anruf starten.
- Formulare mit großen Eingabefeldern: Niemand tippt gern in kleine Felder auf einem Touchscreen.
- Bilder, die nicht die Ladezeit in die Länge ziehen: Bilder müssen für Mobile komprimiert und im richtigen Format ausgeliefert werden.
- Navigation, die mit dem Daumen bedienbar ist: Die wichtigsten Punkte müssen im unteren Bildschirmbereich erreichbar sein.
- Kein horizontal scrollbarer Inhalt: Alles muss in die Bildschirmbreite passen.
Der Unterschied zwischen responsiv und mobile-first
Viele ältere Websites wurden als „responsive“ bezeichnet, weil sie sich technisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpassen. Responsiv und mobile-first sind aber nicht dasselbe.
Eine responsive Website passt sich an. Eine mobile-first Website wurde von Anfang an für den kleinen Bildschirm gedacht. Der Unterschied zeigt sich oft erst beim genaueren Hinsehen: Ist die Schrift wirklich groß genug? Sind die Abstände angenehm? Ist die Seite wirklich schnell auf einem 4G-Netz?
Alle Websites, die wir bei Webagentur Friedrich entwickeln, werden von Anfang an mobile-first konzipiert und auf echten Geräten getestet. Nicht nur auf dem Desktop-Simulator, sondern auf dem Handy.
Was Sie jetzt tun können
Testen Sie Ihre aktuelle Website selbst: Rufen Sie sie auf Ihrem Smartphone auf. Können Sie alle Inhalte lesen, ohne zu zoomen? Lädt sie schnell? Können Sie das Kontaktformular problemlos ausfüllen?
Wenn Sie dabei Probleme feststellen, haben Sie wahrscheinlich auch bei Google Probleme. Und das kostet Sie täglich potenzielle Kunden.
Sprechen Sie uns an. In einem kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns Ihre Website gemeinsam an und zeigen Ihnen konkret, was verbessert werden kann. Mehr über unsere Website-Leistungen und was das kostet finden Sie auf unseren Leistungsseiten.